|  Home |  Gutschein |  BuchShop |  Gästebuch |  Kontakt |  Kalender
 






Sie befinden sich hier:  Startseite / Hinduismus

Hinduismus

Eine Religion der Vielfalt und jenseits einer klaren Definition ist der Hinduismus. Kein Gründer lässt sich finden und es gibt keine geltende Schrift, kein heiliges Buch und kein Glaubensbekenntnis. Hinduismus als Synthese der Traditionen des Brahamanismus und volkstümlichen Kulten. Die religionsphilosophische Grundlage bilden neben der über Jahrhunderte hinweg mündlichen vier Sammlungen der Veden, auf deren die Grundlage die Brahmanen seit ca 800 vor Christus die vedische Philosophie entwickelt haben. Hauptbestand ist mit die „Bhagavad-Gita“, ein religiös-philosophisches Lehrgedicht aus dem Epos der „Mahabharata“.

Religiöse Grundelemente des Hinduismus sind die Lehre vom Karma und der Wiedergeburt. Jedes Wesen, einschließlich aller Götter, durchwandert im ewigen Kreislauf die Welt. Abhängig von den Taten des vorangegangenen Lebens wird es als Gott, Mensch oder Tier wiedergeboren oder landet in der Hölle.

Der endlosen Kette der Wiedergeburten „samsaras“ , zu entrinnen ist das Ziel der Erlösung „moksha“. Zur Erlösung führen viele Wege wie z.B. Askese, Yoga, Gottesliebe (bhakti) oder magische Praktiken auf Erden.
Aber, es gibt viele Götter und die wohl im Westen bekanntesten sind Shiva (der Zerstörer) und Vishnu (der Erhalten), als nur eine Wirklichkeit. (Die bekanntesten Inkarnationen Vishnus sind Rama und Krishna) 33000 Gottheiten an der Zahl die lokal und regional verehrt werden, und aus der Brahma (der Schöpfer der Welt) hervorgingen. Alles Geschehen, dem Hinduismus nach, basiert auf dem ewigen Ablauf endlicher, sich wiederholender Weltperioden, die in der Erschaffung durch Brahma ihren Anfang nehmen und in der Zerstörung durch Shiva ihren Abschluß finden.

Sanatana Dharma ist eine der moderneren Beschreibung des Hinduismus und bedeutet soviel wie „ewiges Gesetz.“ Das Gesetz der Ewigkeit, das heilige Gesetz (Dharma) ist der göttliche Ursprung, der jeden Aspekt des Lebens abdeckt.

Vor mehr als 2000 Jahren entwickelten sich dien Reihe verschiedener Philosophieschulen aus denen sieben dieser Philosophien genannte sad-darsanas, die sich nach der Zeit der Upanishaden (ca. 500 vor Christus) bildeten, als bedeutsam erachtet werden.

Gautama prägte die Nyaya Philosophie deren Gesetze die Logik, Analyse und das Wesen des Denkens behandelt.

Kanada prägte die dualistische und atheistische Philosophie Vaischeschika. Hier wird die Atomlehre und die Verneinung einer höheren Existenz behandelt. Nach Kanadas setzt sich die Realität aus Seele und Materie zusammen und dies Materie besteht aus Atomen.

Sankhya eine dualistische Philosophie gegründet von Kapila, die sich mit dem analystischem Studium der Materie (sankhya) beschäfigt. Hier wird zwischen Materie und Natur (prakriti) und den zahllosen Seelen (pumscha) unterschieden. Die Sankhya Philosophie sagt, das Befreiung nur dann stattfinden kann, wenn sich die Seele von der Materie unterscheidet.

Jaimini stellt mit seiner Karma-Mimamsa Philosophie in den Vordergrund, dass die Menschen den Naturgesetzen des Karmas unterworfen sind und kein anderes Gesetz jenseits davon existiere.
Nur Handlungen des Guten führen zu einem glücklichen Leben. Diese Philosophie wurde später vom Vedanta-System ersetzt.

Jadschnavalkjas Astanga-Yoga Philosophie, die von Patanjali systematisch erfasst wurde wird in den yoga sutras als acht (asta) Glieder (anga) beschrieben. Der achtfache Pfad soll zum Erkennen des Paramatma ( der Überseele) führen. Befreiung (Moksha) kann durch bestimmte körperliche und geistige Disziplin erreicht werden.

Eine der bekanntesten Philosophie ist die Brahma Mimamsa von Astavakra /Badarajana. Brahman ist die gestaltlose, letzgültige Wirklichkeit die über der Macht der Illusion (Maya), die die Welt real erscheinen lässt steht.

Die Menschen haben eine Seele oder Geist (Atman), der unzerstörbar und mit Brahman identisch ist. Alle geschaffenen Dinge bilden eine geistige Einheit. Die zukünftige Existenz von Atman wird durch Karma beeinflusst. Durch die Befreiung (moksha) kann Atman aus dem Kreislauf, dem ewigen rad aufeinanderfolgender Geburten und Tode (Samsara) erlöst werden.

„Monismus“ ist ein zentraler Aspekt dieser Philosophie , der unter der einen unteilbaren Wirklichkeit (Brahman) steht und die Seele (Atman) eins mit dieser einen Wirklichkeit ist.
Badarajana lehrt, zum völligen Verständnis Brahmans sei Intuition und nicht Logik oder Intellekt erforderlich.

Das bedeutenste aller Systeme ist die Brahma-sutra/Vedanta-sutra Philosophie von Vyasadeva. Datiert wird sie von verschiedenen Schriften in ihrer Entstehung auf etwa 3000 vor Christus. Vyasadeva verfasste sie als „letzte Schlussfolgerung“ Vedanta „das Ende vom Wissen“ und sutra „der Schlüssel“.

Vyasadeva war, wie im Srimad-Bhagavatam, 1. Canto, viertes Kapitel, Vers 16-20 nachzulesen ist, der erste, der die Veden niederschrieb. Die Veden, die bis dahin nur mündlich weitergegeben wurden, gelten als die direkte Unterweisung Krishnas an Brahma.

Der Begriff &Mac226;veda’ entstammt der Wurzel &Mac226;vid’, wissen. Das Wort’Veda’ heißt Wissen. Ist eine Schrift gemeint, so bedeutet dies das Buch des Wissens. Die Veden sind die grundlegenden Schriften der Hindus. Der Veda ist die Quelle und der Speicher der Weisheit Indiens. Die Veden sind die weigen Wahrheiten, die Gott den großen weisen Rishis Indiens offenbarte. Rishi ist ein Seher. Ein Rishi ist ein Seher eines Mantras oder Gedankens und dieser Gedanke stammt nicht von ihm. Die Wahrheiten wurden von den Rishis gehört und die Veden werden auch die &Mac226;shrutis’, das Gehörte genannt. Ein Rishi schrieb nicht, er schuf nicht aus seinem Geiste, er sah lediglich den Gedanken, der schon da war und entdeckte ihn. Die Hindus empfingen ihre Religion durch Offenbarung, durch das Gehörte. Die Veden sind eine direkte intuitive Offenbarung und gelten als vollständig übermenschlich, ohne spezifischen Schreiben oder Erfinder. Die ewigen spirituellen Wahrheiten sind die Veden und damit eine Verkörperung göttlichen Wissens. Das Wissen kann im Gegensatz zu Büchern nicht vernichtet werden. Wissen ist ewig. Die Veden sind ohne Anfang und ohne Ende, sie sind die spirituellen Erfahrungen der Rishis von damals und flossen aus dem Atem Gottes.

Alle anderen Weltreligionen führen ihre Autorität auf den Umstand zurück, dass sie bestimmten Menschen von einem bestimmten Botschafter Gottes enthüllt wurden, die Veden stehen einzig für sich selbst. Sie sind ihre eigene Autorität, weil sie das Wissen Gottes und damit ewig sind.

Der Schöpfer (Brahma) gab das sein Wissen an die Rishis. Die Rishi verbreiteten das Wissen. Sie schufen ein einfaches, großartiges und vollkommenes System von Religion und Philosophie, aus dem alle anderen Religionsgründer und Lerher irhe Inspiration nahmen.

Die ältesten bücher der menschlichen Bibliothek sind die Veden. Alle Wahrheiten der Religionen entstammen diesen ältesten Büchern und lassen sich auf diese zurückführen. Der Urquell aller Religion sind die Veden.

Vyasadeva unterteilte den Karma-Kanda-Veda in vier Teile:
Sama Veda , Rig Veda , / behandeln die Gebete zur Verehrung der Halbgötter. Sama-Veda singt die Gebete, Rig-Veda spricht die Gebete.
Yajur-(Opfer)Veda erhält die Erklärungen zur Durchführung der Zeremonien und Atharva(Große Weise)-Veda entschlüsselt die Beseitigung von negativen Einflüssen.

Die praktische Anleitung zur Umsetzung des Karma-kanda stellen, sind die Brahmanas und Aranyakas, als weiter Bestandteile der Veden.

Die Lautbildung (siksa), Grammatik (vyakarana), Versmaß (chandas), Astronomie und Astrologie (jyotis), Verehrung und Rituale (kalpa) und das Wörterbuch (nirukti) werden in den sechs Vedangas erläutert.

Die Vier Upa-Vedas beschreiben die Medizin (Ayurveda), die Kriegskunst (Dhanurveda), die Musik (Gandharvaveda) und die Architektur (Shatpatyaveda).

Die fünf Former der Verehrung von Sri Visnu (Vaikanasa), Shivas (Saiva), Durgas (Sakta), Ganesas (Ganapatya) und Suryas (Surya) enthalten die fünf Upasana-kanda (Agamas).

Die Upanishaden bilden den Schlussteil der Veden, das Ende der Veden. Upanishad bedeutet „Wissen empfangen während des nahen sitzen beim Lehrer“. Sie sind Kern und Ziel der Veden und stellen die Grundlage des Hinduismus dar. Die Upanishaden berichten über die Gespräche zwischen spirituellen Meistern und Schülern und Weisen und Schülern. Es gibt so viele Upanishaden zu jedem Veda wies es Unterteilungen gibt. 21 zum Rig, 109 zum Yajur, 1000 zum Sama und 50 zum Atharva Veda. Sie beschreiben die Essenz der Philosophie und werden daher als Jnana-kanda der Veden bezeichnet. Die Upanishaden gelten als die großen spirituellen Texte der Welt. Die tiefen Einsichten, die endlos weiten Gedankengänge und die aufrüttelnde Sprache der Upanishaden zog viele Gottgeweihte, Dichter, Mystiker und Philosophen an.

Die Mahabharata, eine aus 110 000 Doppelversen bestehende Schrift, beschreibt den Familienstreit der Königsdynastien der Kauravas und den Pandavas. Die auch im Westen bekanntes Bhagavad-Gita gilt als Höhepunkt der Mahabharata und wird als Essenz (Gita-Upanishad) der Upanishaden bezeichnet.

Die 18 Puranas beschreiben den geschichtlichen Hintergrund der Inkarnation Gottes, Krishna auch die Erzählungen über Halbgötter, große Weise und Könige.

Die Vedanta-sutra besteht aus tiefgründigen Versen.

Das Srimad-Bhagavatam gilt als der Kommentar Vyasadevas zum Vedanta-sutra.






Funny - Gallery
Gymnastik - Galerie
Yoga - Galerie

Witzige Bilder - ...
Ein Desktopspiel,...
Zum Valentinstag ...
Hiebe für Diebe: ...
BSE live hörbar g...

unisein