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Das Mittelalter Die Kernfrage der patristischen und scholastischen Philosophie des Mittelalters ist die nach dem Verhältnis von Vernunft und Glauben. Es erfolgt die Auseinandersetzung der Kirchenväter mit der griechischen Philosophie. Augustinus „Gehe in dich, im Innern des Menschen wohnt die Wirklichkeit“, übersetzt die Lehre Platons in die Welt der Vorstellungen des Christentums und interpretiert Platons Ideen als die Gedanken Gottes.
Thomas von Aquin glaubt, das die Existenz Gottes rational beweisbar sei. In seiner Philosophie gehen Vernunft und Offenbarung ineinander über. William von Ockham legt sein Augenmerk auf die unbegrenzte Freiheit und macht Gottes, die auch Absurdes zu schaffen vermag.
Nikolaus von Kues bringt die mystischen Gedanken in die Philosophie, dass Wahrheit nur in Gott sei, in dem alle Gegensätze zusammenfallen ( coincidentia oppositorum) Sie sind nur zu erahnen aber nicht zu erkennen (docta ignorantia).
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